Salicylsäure

Auch bekannt als: Salicylic Acid, Salizylsäure, 2-Hydroxybenzencarbonsäure, 2-Hydroxybenzoesäure, ortho-Hydroxybenzoesäure, o-Hydroxybenzoesäure, Spirsäure, Spiroylsäure

Man trifft diesen Wirkstoff sehr häufig in der Inhaltsstoffe eines Kosmetikproduktes. Aber nicht alle wissen, was es genau ist. In gewissen Konzentrationen ist die Salicylsäure als ein Konservierungsstoff bekannt, zB in Parfümerie. In höheren Konzentrationen ist sie als Wirkstoff in Haarpflege sowie Peelings zu treffen. Unten erkennt ihr die wichtigste Eigenschaften und übliche Verwendungsmöglichkeiten dieser Säure.

Was ist Salicylsäure?

Die Salicylsäure kann sowohl aus dem Saft einer Pflanze (zB Mädesüss) als auch als chemischer Stoff gewonnen werden.

Zum Einsatz in Kosmetika als Antischuppenmittel (in Haarspülmitteln) ist Salicylsäure in einer Konzentration bis maximal 3 % erlaubt, in der Pflegeprodukten für den Hausgebrauch bis zu einer Konzentration von 2%. Bei der Verwendung als Konservierungsstoff ist sie bis maximal 0,5 % zugelassen.

Die maximale Konzentrationen des Wirkstoffes sowie Produktkategorien sind von EU-Kommission (SCCS), Anhang III der EG-Kosmetik-Verordnung, beschränkt.

Welche Wirkung hat Salicylsäure?

In Kosmetika ist die Salicylsäure als ein Konservierungsmittel oder eine hautpflegende Komponente verwendet.

Es ist ein Wundermittel für unreine Haut und hilft bei der Mitesse Haut oder Acne. Bei Akne kombiniert man es mit antibakteriellen Mitteln wie Benzoylperoxid oder Azelainsäure.

Sie wirkt nicht nur auf der Oberfläche der Haut, wo die Säure bei der Entfernung abgestorbener Hautzellen in Peeling hilft, sondern auch tief in den Poren. Die Salicylsäure ist in der Lage, durch das Hautfett durchzudringen. So reinigt sie Poren, reduziert schwarze Punkte, Pigmentflecken sowie die Tiefe von Falten.
Dieser Wirkstoff kann auch seborrhoischer Dermatitis beugen, und wirkt gegen Schuppenbildung sowie Entzündungen.

Sehr wichtig

Beim Verbrauch eines Peelings ist es absolut notwendig, den Sonnenschutz (SPF 30+) aufzutragen.

Literaturverzeichnis

  • VERORDNUNG (EG) Nr. 1223/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel.
  • Doris Schwarzmann-Schafhauser: Salicylsäure. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1282.

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